Clicky

Arzneimittel der Homöopathie

Cantharis vesicatoria Cantharis wird aus dem getrockneten Käfer Lytta vesicatoria (umgangssprachlich «Spanische Fliege») gewonnen. Zur Abwehr von Fressfeinden sondert er eine übelriechende Flüssigkeit ab. Dieses Wehrsekret enthält Cantharidin, welches brennende wassergefüllte Blasen auf der Haut hinterlässt. Im alten Griechenland wurde es sogar als Mordgift und Abortivum eingesetzt. Ausserdem fand es Gebrauch als Aphrodisiakum, welches aber bei Überdosierung zu starken Nebenwirkungen bis hin zum Tod führen konnte. Das Homöopathikum wird aus der Tinktur des ganzen Käfers hergestellt. Arzneimittelbild Cantharis ist ein Arzneimittel für hochakute und aggressive Krankheitszustände, einhergehend mit heftigen brennenden Schmerzen und gewebezerstörenden Entzündungen. Es hat einen starken Bezug zu
> weiterlesen . . .

Arzneimittel der Homöopathie

Belladonna Belladonna wird aus der giftigen Tollkirsche (Atropa belladonna) gewonnen und findet nicht nur in der Tierhomöopathie, sondern auch in der Behandlung von Kindern häufig Einsatz. Es ist ein rasch wirkendes Mittel bei akut einsetzenden Beschwerden. Pflanze Die Tollkirsche gehört zu den Nachtschattengewächsen. Der Busch mit bis zu 150cm Wuchshöhe trägt im Herbst die charakteristischen dunkelviolett glänzenden Beeren - VORSICHT, denn diese sind giftig. Die Pflanze wächst in Mitteleuropa auf Waldlichtungen bis 1600 m.ü.M. Arzneimittelbild Belladonna bewährt sich besonders bei heftigen (lokalen) Entzündungen mit starker Rötung, Hitze, Brennen, Schwellung und heftigen Schmerzen. Die Beschwerden kommen schlagartig, verschwinden dann wieder, um
> weiterlesen . . .

Arzneimittel der Homöopathie

Arnica montana Arnica ist in der Praxis eines der wichtigsten Notfallmittel für sämtliche Verletzungen, sowie als Schockmittel. Arnica wird aus den Wurzeln oder aus der ganzen Pflanze gewonnen und kann in homöopathischer Form oder als Urtinktur auch lokal angewendet werden. Pflanze Arnika ist ein mehrjähriges, 30-60 cm hohes Korbblütlergewächs. Ihre Strahlenblüten sind gelb und am Rand gezähnt. Arnika gedeiht in den Bergregionen von 600-2’800 m.ü.M.. Ihre Blütezeit reicht von Juni bis August. Im Volksmund wird Arnika auch als «Bergwohlverleih», «Fallkraut» oder als «Kraftrose» bezeichnet. Arzneimittelbild Charakteristisch für Arnica ist eine grosse Schmerzempfindlichkeit mit Angst davor, berührt zu werden. Arnica möchte
> weiterlesen . . .

Webinar – Herausforderungen der Sömmerung

Sommerzeit ist Alpzeit. Für unsere Kühe, Schafe und Ziegen geht es mit der Alpung in die Sommerferien. Für unsere Landwirte bietet die Alpsaison die Möglichkeit, anderen Aufgaben nachzugehen. Was sich nach wenig Aufwand anhört, stellt unsere Tierärzte, Hirten und Bauern im Bündner Berggebiet aber oftmals vor diverse Herausforderungen. Im Webinar vom 6. September berichten unser Tierarzt Fadri Vincenz und Landwirtin Laura Cabalzar über gesundheitliche Probleme und Herausforderungen während der Sömmerung. Interessiert? Melden Sie sich unter folgenden Link für das kostenlose Webinar an: Anmeldeformular zurück

Kolik beim Pferd

Viele Pferdebesitzer leben mit der Angst, dass ihr Pferd einmal an einer Kolik sterben könnte. Diese Angst ist nicht nur unbegründet, wenn man bedenkt, dass eine Kolik eine der häufigsten Todesursachen beim Pferd ist. Aber nicht jede Kolik geht zwingend mit schweren Folgen einher. Was genau ist eigentlich eine Kolik? Eine Kolik ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Das Wort «Kolik» ist ein Überbegriff für Bauchschmerzen oder Bauchkrämpfe und beschreibt verschiedene Erkrankungen des Magen-Darmtraktes, die verschiedene Ursachen haben können. Auch andere Organe wie z.B. Erkrankungen der Harnorgane können Schmerzen verursachen und somit Koliksymptome hervorrufen. Warum Pferde oftmals an Verdauungsstörungen
> weiterlesen . . .

Schoggi-Vergiftung

Ostern steht vor der Türe. Dazu gehören nicht nur die Ostereier, sondern auch die Schoggi-Hasen und natürlich die Schoggi-Eier. So gerne wir Schokolade auch konsumieren, für unsere Vierbeiner ist sie giftig. Allgemeines Unsere Hunde und Katzen können schnell sein, wenn es darum geht, etwas Verbotenes zu stibitzen. Ein kurzer unbeaufsichtigter Moment und schon fehlt ein Schoggi-Hase im Osternest. Giftig an der Schokolade ist der im Kakao enthaltene Stoff Theobromin, welcher von unseren Haustieren nicht abgebaut werden kann und somit zu Vergiftungssymptomen führt. Je dunkler die Schokolade, desto höher der Theobromingehalt. Ob Handlungsbedarf besteht, ist von der aufgenommenen Theobromin-Dosis pro Kilogramm
> weiterlesen . . .

Seit einem Jahr in Ilanz

Am 1. Februar 2021 haben wir unsere Praxis in Ilanz offiziell eröffnet. Noch nicht ganz fertig eingerichtet, aber voller Tatendrang. Nach einem Jahr in den neuen Räumlichkeiten haben sich das super Team und die Arbeitsabläufe eingespielt. Ein regelmässiger Blick auf unsere Webseite oder unsere Social-Media-Kanäle lohnt sich immer. Wir freuen uns sehr auf alle Patienten, Kunden und interessanten Fälle, die uns in den nächsten Jahren noch erwarten. zurück

Für einen entspannten 1. August

In einer Woche ist es soweit und die ganze Schweiz feiert den 1. August. Was für uns Menschen ein toller Anlass ist, kann für unsere vierbeinigen Freunde grossen Stress bedeuten. Daher empfehlen wir den meist noch ruhigen Tag intensiv zu nutzen, damit unsere Hunde am Abend, wenn es dann los geht und überall knallt und blitzt, schon eher müde und ausgepowert sind. Bei ängstlichen Tieren empfiehlt es sich, sich in eine ruhige Gegend etwas abseits des Trubels zurück zu ziehen. Die Region um Ilanz geht hier beispielhaft voran: Seit dem 1. Juli 2021 gilt zum Wohle der Umwelt und der
> weiterlesen . . .

Bissverletzungen beim Hund

Kleinere Bissverletzungen werden leicht übersehen, können aber trotzdem gravierende Folgen haben. Daher ist es nach jeder noch so harmlosen Rangelei sinnvoll, ihren Hund auf Verletzungen zu untersuchen. Überwiegend kommen Bissverletzungen im Bereich von Kopf, Hals und Gliedmassen vor, ganz besonders gefährlich sind Bisse im Brust- und Bauchbereich. Vor allem bei kleinen Hunden, die von grösseren durchgeschüttelt wurden, ist das Ausmass der Verletzungen häufig auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Folgen von Bissverletzungen Quetschungen: Die Haut zeigt zwar keine offenen Wunden, aber durch die Durchblutungsstörung des betroffenen Areals kann es zu starken Hautirritationen bis hin zum Absterben von Hautteilen kommen. Das
> weiterlesen . . .

Nach oben